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„Mein Weg. Vom Mechaniker zum stellvertretenden Bürgermeister."

Kapitel 1: Der Anfang – Nicht immer geradeaus

Mein Name ist Claus Petersen.
Ich lebe in Stelle. Ich arbeite hier. Und ich engagiere mich hier.


Mein Lebensweg war nicht geradlinig.
Und genau das hat mich geprägt.


Mit 15 habe ich die Schule verlassen. Hauptschulabschluss.
Keine großen Pläne. Keine klare Richtung.
Ich habe eine Ausbildung zum Mechaniker gemacht.
Mit den Händen gearbeitet. Geschraubt. Repariert.


Aber irgendwann habe ich gemerkt:
Das reicht mir nicht.

Nicht, weil der Beruf schlecht war.
Sondern weil ich mehr lernen wollte.


Also habe ich Schulabschlüsse nachgeholt.
Abends gelernt. Tagsüber gearbeitet.
Zivildienst im Rettungsdienst gemacht.
Später das Abitur am Abendgymnasium.


Nichts davon war einfach.
Aber alles davon war richtig.

Kapitel 2: Der Wendepunkt – Was Verantwortung bedeutet

Nach dem Abitur habe ich in Hamburg studiert.
Sozialpädagogik und Sozialarbeit.
An der Evangelischen Hochschule.


Ich wollte mit Menschen arbeiten.
Nicht über sie reden – sondern mit ihnen.


Ich wurde Diakon. Arbeitete in einer Kirchengemeinde.
Später in der Öffentlichkeitsarbeit des Rauhen Hauses.
Schließlich als Abteilungsleiter – mit Personal- und Budgetverantwortung.


Parallel habe ich einen berufsbegleitenden Master in Sozialmanagement gemacht.
Weil ich verstehen wollte, wie Organisationen funktionieren.
Wie man Verantwortung trägt. Für Menschen. Für Entscheidungen.


Heute bin ich selbstständig als Berufsbetreuer tätig.
Eine Entscheidung, die ich mit Blick auf meine Familie getroffen habe.
Weil Vereinbarkeit nicht nur ein Schlagwort sein darf.


Und ich bin weiterhin ehrenamtlich aktiv.
In der Kirche. Gottesdienste halten. Predigen.
Für mich ist das kein Nebenjob.
Es ist Teil meiner Haltung.

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Kapitel 3: Der Einstieg in die Politik – „Wenn man will, dass etwas bleibt, muss man handeln."

Ich bin seit meinem 17. Lebensjahr Mitglied der SPD.
Nicht aus Karrieregründen.
Sondern aus Überzeugung.


Aber in die Kommunalpolitik bin ich nicht durch ein Parteiamt gekommen.
Sondern durch eine ganz konkrete Situation:


Die Grundschule in Fliegenberg sollte geschlossen werden.
Meine Tochter stand kurz vor der Einschulung.


Ich hätte mich ärgern können.
Hätte sagen können: „Typisch Politik."
Aber stattdessen habe ich gemerkt:


Wenn man will, dass Dinge erhalten bleiben,
muss man sich einmischen.
Nicht schimpfen. Sondern anpacken.


Seit 2011 bin ich Ratsmitglied der Gemeinde Stelle.
Seit fast fünf Jahren stellvertretender Bürgermeister.
Vorsitzender der SPD-Fraktion.
Vorsitzender des Ausschusses für Schulen und Kindertagesstätten.


Nicht, weil ich Titel sammle.
Sondern weil ich Verantwortung übernehmen will.

Kapitel 4: Was ich als stellvertretender Bürgermeister gelernt habe

Als stellvertretender Bürgermeister vertrete ich unseren Bürgermeister bei Veranstaltungen.
Ich halte dabei nicht nur Grußworte. Es geht um Zuhören. Es geht um Verstehen, was den Menschen wichtig ist. Es geht darum, vor Ort zu sein. Ich besuche Seniorinnen und Senioren zu runden Geburtstagen.
Ich gratuliere zu Jubiläen. Ich bin da, wenn man mich braucht.


Das klingt vielleicht nach Routine.
Aber es ist das Gegenteil.


Ich habe gelernt, wie wichtig persönliche Präsenz ist.
Wie viel es bedeutet, wenn jemand von der Gemeinde vorbeikommt.
Zeit mitbringt. Zuhört. Wertschätzung zeigt.


Ich versuche, bei diesen Besuchen nicht einfach eine 08/15-Rede zu halten.
Sondern etwas Persönliches zu sagen.
Mit Humor. Mit Respekt. Mit echtem Interesse.


Weil Politik keine Distanz schaffen darf.
Sondern Nähe.

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Mein Ansatz
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Kapitel 5: Meine Haltung – „Zuhören. Verstehen. Handeln."

Mein Lebensweg hat mich eines gelehrt:
Man muss zuhören, um zu verstehen.
Und man muss verstehen, um gut zu entscheiden.


Oft geht es in der Kommunalpolitik nicht um große Debatten.
Sondern um sehr konkrete Dinge:


Eine ausgefallene Straßenbeleuchtung.
Ein schiefer Bordstein, über den man mit dem Rollator kaum kommt.
Ein unsicherer Gehweg.
Die Sorge, bald keinen Hausarzt mehr zu haben.


Genau dort beginnt Verantwortung.
Nicht mit langen Papieren.
Sondern mit Handeln.


Ich bin nicht in die Politik gegangen, um Anerkennung zu bekommen.
Sondern weil ich überzeugt bin:
Gute Politik muss nah sein, um Menschen zu erreichen.

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